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» 10. Oktober 2014: Lesung Jan Bredack „Vegan für alle“

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„Ich war ein ziemlich ausgepuffter Karrierist. Vom kleinen Ossi zum Millionär. Ich war Tierquäler, verantwortungsloser Familienvater, Angeber und Vertilger von Massentierfleisch vor dem Herrn.“ … „Tierschützer, Vegetarier, Veganer – das waren für mich realitätsfremde Spinner, die in Fußgängerzonen standen und mit Plakaten mit Bildern von toten Robbenbabys hochhielten. … Wir lachten sie aus und gingen ins nächste Steakhaus.“  

Heute ist Jan Bredack Veganer, er hat die „Veganz“-Supermarktkette gegründet und ein Buch „Vegan für alle“ geschrieben. Das erstaunliche sowie faszinierende an ihm und seiner Geschichte ist die Diskrepanz zwischen dem einst erfolgreichen Mercedes-Manager und jetzigen glühenden Verfechter und Anhänger des Veganismus. Ein Wandel, der so nicht selbstverständlich ist, der von Höhen und Tiefen im beruflichen wie privaten Umfeld begleitet war. Davon erzählt dieses Buch, daraus stammen auch die beiden eingangs zitierten Passagen. Ein Buch voller erstaunlicher wie beklemmender Details über ihn und seine Erfahrungen inmitten unserer heutigen Gesellschaft. Im lockeren wie unterhaltsamen Stil wirbt er auf einer Lesertour für sein Buch und die Idee von einer besseren Welt, in der es sich durch veganes Leben einfach besser „für alle“ leben lässt.

  Menschen wie Jan Bredack, sein Buch „Vegan für alle“ und nicht zuletzt die Vegan-Supermärkte sind jene Bereichung für eine Gesellschaft, die sich im Umbruch befindet, die ihre Beziehung Mensch-Tier neu zu definieren und zu leben versucht.
Natürlich Grund genug für uns, diese Lesung in Nürnberg zu organisieren und anzubieten. Knapp 100 Zuhörer im vollbesetzten Saal konnten in ca. 2,5 Stunden einem Mann lauschen, der undogmatisch und mit reichlich Lebenserfahrung seinen Lebensweg und Wandel zur veganen Lebenseinstellung darlegte. 

Gedankenanstöße und unserem Leben Impulse geben, Sichtweisen zu hinterfragen und Gewohnheiten zu ändern – dazu wolle er mit seiner Geschichte und seinem Buch Ansätze geben – wir glauben, das hat er zutiefst erreicht!

  PS: Das Buch darf undenklich beworben werden – Gewinne werden für einen guten Zweck gespendet.  

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