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» 8. November 2014: Kundgebung gegen Tierhaltung im Zirkus

10420743 735085399859949 4535133199765167484 nIm Rahmen unserer Aktionstage für ein Verbot (Wild-)Tierverbot in Zirkussen haben wir am Samstag Nachmittag eine Demo in der Nürnberger Innenstadt durchgeführt.

Mit Transparenten, Schildern, Tierkostümen und Info-Flyern machten wir die Passanten auf die Unfreiheit und das Leid von Tieren im Zirkus aufmerksam. Kleine Spielszenen während der Kundgebungen an der Lorenzkirche, am Weißen Turm und auf dem Hauptmarkt veranschaulichten, dass hinter den Tiernummern in der Manege oftmals Zwang und Unterwerfung unter den menschlichen Willen stehen.

 

Unterstützt wurden wir von DANIELA BÖHM, die sich seit vielen Jahren für die gesellschaftliche Anerkennung grundlegender Tierrechte einsetzt. In ihrem Redebeitrag schlug Daniela einen Bogen von den früheren „Menschenschauen“ in Zirkussen, Zoos und auf Jahrmärkten zu den heutigen Zurschaustellungen von Tieren für Unterhaltungszwecke. Die Versklavung, Verschleppung und Ausstellung von Menschen bewerten wir inzwischen als Akt der Gewalt und als Verletzung der Menschenwürde. Das Recht auf ein würdiges, selbstbestimmtes, ihren Bedürfnissen entsprechendes Leben sollten wir auch den Tieren zugestehen – so unser gemeinsamer Appell.

 

Bei unserer Demo war auch das Raubtier- und Exotenasyl e. V. aus Ansbach /Wallersdorf vertreten, eine Auffangstation für exotische Tiere aus illegaler und schlechter Haltung. Auf Grund ihrer Erfahrungen fordert die Einrichtung ein Verbot der Wildtierhaltung und -zucht in Zirkussen.

 

Herzlichen Dank an alle, die am Samstag dabei waren und sich für unsere Mitlebewesen, die Tiere, eingesetzt haben!

 

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